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Verein für Nachbarschafts- Kranken- und Altenhilfe (NKA) e.V.

 

in Gossersweiler-Stein und Völkersweiler

Gegenseitiges Helfen, Hilfe zur Selbsthilfe, damit können schwierige Lebenssituationen erleichtert werden.
Durch den Ansatz, anderen zu helfen, können Kontakte geknüpft und die fehlende Mitmenschlichkeit zurückgewonnen werden. Kleine Hilfen rund um die Wohnung erleichtern das Leben derer, die sie brauchen.

Was wir wollen
Ziel der Bestrebungen des Vereines ist es, den älteren Bürgern und Bürgerinnen von Gossersweiler – Stein und Völkersweiler, die nur mühsam ihre Eigenständigkeit daheim aufrecht erhalten, ein möglichst langes und selbständiges Verweilen in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Hierzu bietet der Verein Hilfen im Alltag an. Dazu zählen im Einzelnen:
Einkaufen, Essen kochen, Fahrdienste, Begleitung, Haus hüten, Kinderbetreuung, Tierbetreuung, Gartenarbeit, div. Haushaltsverrichtungen und dgl. mehr.

Der Verein möchte Informationen weitergeben über:
Alles, was man wissen muß, rund um die Pflege:
Pflegeeinrichtungen, Sachleistungen, Betreuung,Essen auf Rädern usw.
Hierzu wollen wir mit den Sozialstationen und Pflegeeinrichtungen zusammenarbeiten. Wir wollen auf keinen Fall Konkurrenz zu diesen werden.
Beispielsweise wurde im letzten Jahr der Kurs „Pflege von Angehörigen“ von uns initiiert, den Herr Dauenhauer vom Ambulanten Pflegedienst in Hauenstein durchgeführt hat.
In diesem Frühling möchten wir zu einem Tag der offenen Tür einladen, zur Information der Bürger und Bürgerinnen unter Beteiligung der Pflegeeinrichtungen und Sozialstation.
Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Weiterhin ist es das Bestreben des Vereines die sozialen Kontakte der älteren Mitbürger und die Kommunikation zwischen allen Generationen des Ortes zu fördern und zu intensivieren. Erste Anfänge sind gemacht:
siehe auch
Veranstaltungskalender

Einmal im Monat, immer Samstags, bieten wir die Möglichkeit zu einem gemütlichen Nachmittagskaffee an mit kleinem Rahmenprogramm. Wer Lust hat kann sich voher einer Wanderung anschließen.

Warum Mitgliedschaft in einem Verein?
Der Zusammenschluß in einem gemeinnützigen Verein bietet die Möglichkeiten als Gruppierung ansprechbar zu sein und in der Öffentlichkeit auftreten zu können, um zB.: Einladungen ins Ministerium zu erhalten zu einem Informationsaustausch, etc.
Aber auch um Spenden entgegennehmen zu können und damit auch Spendenquittungen ausstellen zu können. Ein Zusammenschluß zum Verein erfordert allerdings auch, die einzelnen Mitglieder für die Ausübung ihrer Tätigkeiten zu versichern. Wir haben daher eine Dienstreisekasko-, eine Haftpflicht- und eine Unfallversicherung abgeschlossen. Schon aus diesem Grund müssen wir einen Mitgliedsbeitrag erheben.

Eine Information an alle Mitglieder:
Wer für seine Beitragszahlung fürs Finanzamt eine Spendenbescheinigung haben möchte, wende sich bitte an die Kassenwartin Frau Helga Schiefer, Raiffeisenstr. 4, Gossersweiler-Stein, Tel: 6241

Zukunftsvision Wohnprojekt - Neue Wohnform für ältere Menschen
in Form einer Wohngemeinschaft mit eigenen kleinen Wohneinheiten als Alternative zum Altenheim.
Zur Ermöglichung des selbständigen Wohnens, wenn man in seinem eigenen Haus alleine nicht mehr zurecht kommt.
Betreuung der Bewohner durch Sozialstationen und Pflegeeinrichtungen
Mit Gemeinschaftsräumen, einer Begegnungsstätte, einer Cafeteria, einer „Klönecke“, oder ähnliches.

Vorteil:
Arbeiten, die man sonst nicht mehr schafft kann man sich teilen, Kosten für eine Hauswirtschaftshilfe, Mahlzeitendienste,Fahrdienste, pflegerische Hilfen, etc.
Man ist nicht einsam, kann sich aber jederzeit zurückziehen

Realisierung
Wie läßt sich das verwirklichen ?
Der Verein ist bereit eine Immobilie anzumieten und sie an mehrere Bewohner unterzuvermieten.

Ein weiteres Projekt ist der Erwerb einer größeren Immobilie, um hier ebenfalls Wohngemeinschaften oder auch Wohnungsgemeinschaften einzurichten. Hier könnten auch Veranstaltungen stattfinden, der Seniorenmittagstisch könnte häufiger durchgeführt werden und ein Gemeindetreff für alle Bürger könnte eingerichtet werden.

Um die sozialen Kontakte zu den Verwandten und Bekannten zu erhalten, sollte diese Immobilie möglichst im Ortskern stehen. Sie böte damit eine gute Alternative zu einer Heimunterbringung außerhalb der Umgebung, in der man sein ganzes Leben zugebracht hat.

Stell Dir vor, Du brauchst Hilfe und ein anderer könnte helfen aber Du weißt es nicht.....

So funktioniert es:
Helfer  bekommen entweder für Hin- und Rückfahrt 1 Punkt und je geleisteter halben Stunde 1 Punkt oder pro geleisteter halben Stunde 3,- DM.
Außerdem eventuell anfallende Fahrtkosten (--, 60 DM pro gefahrenem Kilometer) und Parkgebühren.
Hilfesuchende zahlen eine Verwaltungsgrundgebühr pro Hilfe in Anspruch genommenem Monat in Höhe von 3,- DM und pro in Anspruch genommenen halben Stunde 3,-  DM oder die verbrauchten Punkte werden vom Punkteguthaben soweit vorhanden abgezogen.
Helfer unterschreiben eine Verschwiegenheitsverpflichtung.

Mitmachregeln
Der Helfer wird vom Büro aus gefragt, ob er bereit ist eine bestimmte Hilfeleistung zu übernehmen. Bei Einverständnis erhält er Namen und Anschrift des Hilfesuchenden, die er auf dem Hilfenachweis einträgt.
Jeder Helfer ist verpflichtet sich gegenüber dem Hilfesuchenden mittels eines Personal – oder Schülerausweises auszuweisen.
Vor dem ersten Hilfseinsatz ist eine entsprechende Schweigepflichtserklärung zu unterschreiben.
Nach beendetem Einsatz muß der Helfer den Einsatz  bei der Verwaltung abrechnen. Eventuelle Spenden sind zu quittieren.
Jeder Aktive kann ohne Begründung einen Auftrag ablehnen.

Hilfenachweis und Quittung in dreifacher Ausfertigung
Eine Kopie ist für den Helfer, eine für den Hilfesuchenden, das Original für das Büro